Sozialer, Bezahlbarer

Auch in Offenburg hat der Wohnungsmangel eine kritische Marke erreicht. Es ist schwer eine bezahlbare Wohnung zu bekommen! Wir brauchen ein zusätzliches kommunales Wohnungsbauprojekt. Der Ausbau muss gut geplant sein, darf keine Grünflächen vernichten und keine Windschneisen zubauen.

  • Mehr städtisches Geld für Wohnungen
  • Mehr Wohnungen in kommunaler Hand behalten

Offenburg hat Leerstände. Ich möchte Probleme anpacken. Gerne lade ich als Oberbürgermeister Besitzerinnen und Besitzer von leerstehenden Wohnungen ein, um zusammen ein Konzept zu entwickeln, wie man das Problem lösen kann und wie die Stadt dabei helfen kann.

Mietpreisspiegel

Die Erstellung eines qualitativen Mietpreisspiegels bietet den Offenburger Mieterinnen und Mietern die Möglichkeit ihre Miete mit der ortsüblichen Miete zu vergleichen. Dieser kann den Bürgerinnen und Bürgern Offenburgs helfen zu erfahren wie hoch die üblichen Mieten sind und ob die verlangte Miete, sowie Preissteigerungen, berechtigt sind. Der Wohnungsmarkt wird transparenter womit ungebremsten Mieterhöhungen entgegen getreten wird.

Ohne einen qualifizierten Mietpreisspiegel ist die Mietpreisbremse ein zahnloser Tiger. Wer erfragt schon von seinem Vermieter die vorherige Miete, wenn auf manche Wohnungen über 100 Bewerbungen kommen? Die teure Ersterstellung des Mietpreisspiegels kann dabei mit Zuschüssen vom Land Baden-Württemberg stattfinden. Diese Förderung sollte Offenburg nutzen.

Leerstehender Wohnraum

In Offenburg gibt es 800 leerstehende Wohnungen. Bei der aktuellen Problematik auf dem Wohnungsmarkt werden diese Wohnungen dringender denn je benötigt. Direkt mit einer Zwangsabgabe zu drohen ist meiner Meinung nach nicht der richtige Weg. Vielmehr müssen wir die Vermieterinnen und Vermieter, die die Wohnungen leer stehen lassen, mit ins Boot holen. Ich würde diese gerne nach der Wahl zu Gesprächen einladen, um zu hören wo der Schuh drückt und wie die Stadt helfen kann. Das Ziel muss es sein, für alle Beteiligten eine gute Lösung zu finden.